Wir sind aus Sternenstaub gemacht
- Katharina Anna

- vor 1 Tag
- 3 Min. Lesezeit

Ist es nicht paradox?
Da ist diese leise, tiefe Sehnsucht, sich mit etwas Größerem zu verbinden.
Und gleichzeitig - eine Art Angst davor, wirklich spirituell zu sein. Eine Sorge darüber von anderen als komisch empfunden zu werden, belächelt zu werden.
Und auf der anderen Seite die Sehnsucht tief und echt und durchlässig für eine höhere Kraft zu sein. Und verbunden zu sein mit einer Führung des Göttlichem.
Und doch sind wir es. Spirituelle Wesen in einem menschlichen Körper, die eine menschliche Erfahrung hier auf Erden machen. Aus feinstem Sternenstaub gemacht.
Egal ob du meditierst und deine Kristalle um dich hast, oder Räucherstäbchen anzündest, dich erinnern kannst an Vorleben - du bist es längst: spirituell. Vom Schöpfer gedacht und aus eigenem Wunsch inkarniert in deinen menschlichen Körper um deine Erfahrungen zu machen und zu sammeln. Auf der Suche nach dir und dem was wirklich zu dir gehört gehst du durchs Leben und sortierst durch Möglichkeiten und Möglichkeiten, mit der Nase auf der Spur des roten Fadens, der sich durch dein persönliches Leben zieht. In der Hoffnung dich noch ein Stückchen mehr selbst zu finden, dir zu entsprechen, dich kennen zu lernen, tiefer den je zu vor und dich selbst zu verwirklichen.
Und ob du jetzt durch die Sahara läufst und dich in Extremen selbst findest oder meditierst und nach innen gehst spielt keine Rolle. Das Universum findet seinen Weg und wird immer wieder nach dir rufen, deine Ängste und Bedenken abzulegen und dir selbst noch ein Stückchen näher zu kommen. Deine innere Stimme wird dir immer wieder leise zuflüstern und dich auf deinen individuellen Weg hinweisen.
Also leuchte dein strahlendes Licht und lebe dich selbst!
Lass los die Angst komisch für andere zu sein oder von ihnen belächelt zu werden. Für so jemanden war deine Weisheit eh nie gedacht!
Hör also auf dich zu verstecken und scheiß ein bisschen drauf was andere zu deiner Feinstfühligkeit sagen. Lebe deine Spiritualität in vollen Zügen und gib deiner Intuition noch etwas mehr Taschengeld. Verrückt ist dabei recht gut und voll in Ordnung! Die anderen müssen es ja nicht wissen zu was du dich entscheidest. Und falls hier doch mal jemand dabei sein sollte, der meint er müsse verurteilen: dann gratuliere ihm ruhig zur Selbstverurteilung. Mit dir hat das nichts zu tun.
Es ist so wahnsinnig schön an etwas angebunden zu sein, was keinen Raum für Fragen offen lässt. Aber eben nicht greifbar, sichtbar oder erklärbar für einen selbst und andere ist.
Sich aber so verdammt gut an fühlt!
Also mach ruhig mehr davon, geliebte Seele.
Das ist der richtige Weg für dich.
Und der Weg auf dem du nur noch mehr von dem empfangen wirst, was sich für dich gut anfühlt. Der Weg auf dem noch mehr zu dir kommt was wahrlich zu dir gehört.
Also halte den Kanal zur Quelle nach oben, oder nach innen, offen.
Pflege ihn ordentlich (egal wie).
Erlaub dir nur selbst, ganz ehrlich mit dir zu sein und dem nachzugehen was dein Herz zum strahlen bringt. Den anderen musst du es nicht länger recht machen. Nur mehr dir selbst. Versuchs ruhig.
Noch ein bisschen mehr.
Vielleicht liegt darin ja die wahre Angst: Nicht vor Räucherstäbchen oder Kristallen - sondern davor, dich nicht mehr abzulenken.
Dich nicht mehr anpassen zu wollen.
Und dich nicht mehr kleiner zu machen, als du bist.
Affirmationen für den Weg zurück zu dir:
Ich muss niemandem gefallen, wenn ich mir selbst treu bin.
Ich bin verbunden, mit der höchsten Quelle, auch wenn ich zweifle oder es vergesse.
Es ist okay sichtbar zu sein - mit Licht, mit Tiefe, und allem dazwischen.
Meine Seele atmet auf, wenn ich ehrlich bin.



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